Stabiler Betrieb bei schwachem WLAN

Einer meiner IoT Raspis (headless) hängt über eine ca. 30 Meter weite WiFi Freiluft Verbindung am Router bzw. Access Point. Mit Wavemon gemessen sieht dann die Empfangsqualität auch unter optimalen Umständen eher mau aus und schwankt stark:

Wenn sich nun noch Hindernisse wie Gartenstühle, Personen etc. zwischen Antenne und Repeater befinden, wird die Qualität noch schlechter und die Verbindung reißt ab.

Ob der Pi sich anschließend wieder mit dem WLAN verbindet hängt vom Zufall ab – im schlimmsten Fall muss ich den Pi neu booten. Das habe ich einer kleinen Python Routine übertragen, welche checkt, ob eine Verbindung ins Internet oder den Router aufgebaut werden kann. Wenn nicht, wird nach ein paar fehlgeschlagenen Wiederholungen automatischn neu gebootet.

Vorsicht Falle!

Weil es so schön sinnvoll und professionell klingt, habe ich in raspi-config bei “3 Boot Options” die Einstellung “B2 Wait for Network at Boot” gewählt.

Das ist unter den oben beschriebenen Umständen kontraproduktiv. Wenn der Pi neu startet und nich innerhalb einer gewissen Zeitspanne mit dem WLAN connected, dann wartet der Pi ewig und drei Tage auf höhere Eingebungen bzw. das Netzwerk. Da hilft dann nur Stecker ziehen.

Setzt man obige einstellung auf “No”, läuft alles wie geschmiert.

WiFi Self Check Routine

Hier noch die kleine Routine zum Überprüfen der Netzwerkverbindung und ggf. Neustart:

 

 

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